Finanzrechnung (IPSAS 2)

Hauptaussagen zur Darstellung der Finanzrechnung

IPSAS 2 enthält detaillierte Regelungen zur Erstellung der Finanzrechnung, die als Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses in IPSAS 1.21 und 1.126 lediglich genannt wird. Sie dient dazu, dass Adressaten die Fähigkeit einer Einheit, Zahlungsmittel und –äquivalente zu generieren und das Bedürfnis der Einheit, diese Zahlungsmittelflüsse zu erhalten, einschätzen können. Folgende Themen sind mit IPSAS 2 verküpft und können mit länderspezifischen Vorschriften verglichen werden:

GoB

Finanzrechnung

Gesamtabschluss

Bedienungsanleitung IPSAS-Vergleich

Die Anleitung dient zur besseren Bedienung der Vergleichsdatenbank zum Vergleich der Kernaussagen der ausgewählten IPSAS und der länderspezifischen Vorschriften zum kommunalen Haushaltsrecht.

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Dokumente

Im Gutachten werden Kernsätze von ausgewählten IPSAS-Standards herausgearbeitet. Die IPSAS werden für die Entwicklung von europäischen Standards (EPSAS) als Grundlage berücksichtigt. Dabei wird die Relevanz für Kommunen begutachtet und erste Schätzungen des Umstellungsaufwands vorgenommen.

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Die Schweiz hat in den letzten 20 Jahren auf allen staatlichen Ebenen das doppische Rechnungswesen eingeführt. Politik und Verwaltung sind kostenbewusster geworden und Ausgaben- und Schuldenbremsen verhindern die Verschiebung von Lasten auf künftige Generationen.

Prof. Dr. Ernst Buschor

Das neue doppische Haushalts- und Rechnungswesen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen Verwaltungssteuerung. Deshalb kommt seiner zielgerechten Ausgestaltung eine entscheidende Bedeutung zu.

Prof. Dr. Jürgen Gornas

Eine verbesserte Steuerung ist das Hauptziel des neuen Haushalts- und Rechnungswesens der Kommunen. Zweifelsfragen bei der Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen sollten deshalb nicht "technisch" gelöst werden. Vorrangig ist zu fragen, mit welcher Bilanzierungsalternative (im Rahmen des gesetzlich Zulässigen) die Steuerung am besten unterstützt werden kann.

Prof. Dr. Martin Richter

Privatwirtschaftliche Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige können und müssen im Wesentlichen mit einem einheitlich geregelten externen Rechnungswesen auskommen. Vor diesem Hintergrund ist die sich entwickelnde Vielfalt an unterschiedlichen Regelungen im kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen weder verständlich noch notwendig. Diese Uneinheitlichkeit erschwert erheblich den interkommunalen Erfahrungsaustausch und den interkommunalen Leistungsvergleich.

Prof. Dr. Andreas Lasar

IPSASB: neue IPSAS 39 und 40, Änderungen an IPSAS 21 und 26

04.08.2017
IPSAS 39 - Leistungen an ArbeitnehmerDer neue Standard ersetzt IPSAS 25 Leistungen an Arbeitnehmer. Die Änderungen zwischen IPSAS 39 und IPSAS 25 stellen die Konvergenz mit IAS 19 (soweit im öffentlichen Sektor sachgerecht) wieder her. Im Wesentlichen sind dies:Streichung der Option, dass ein Unternehmen den Ansatz von Änderungen in der Nettoschuld aufschieben kann ("Korridor"-Ansatz);Einführung e...
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Baden-Württemberg: Neue Leitfäden und Arbeitshilfen veröffentlicht

27.07.2017
Der Leitfaden zur Bilanzierung (3. Auflage, Stand Juli 2017) ist eine Orientierungshilfe von 70 Praxisvertretern aus baden-württembergischen Kommunalverwaltungen zur Erfassung und Bewertung von Vermögen und Schulden in der. Neben Erfahrungswissen werden auch konkrete Umsetzungshilfe angeboten (z.B. Projektablauf, Vorgehensweise bei der Erfassung, Vorlage für eine Inventurrichtlinie). Die Vorlagen ...
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Neues aus Sachsen-Anhalt

27.06.2017
Durch die Neufassung Kommunalhaushaltsverordnung (KomHVO) in Sachsen-Anhalt zum 1. Januar 2016 war es erforderlich geworden, auch den Runderlass zu den Verbindlichen Mustern zur Haushaltsführung der Kommunen vom 1. Juli 2011 an die neuen Regelungen anzupassen und neu zu fassen. Im Rahmen der Erarbeitung der neuen Muster sind darüber hinaus Sachverhalte erkannt worden, die wiederum auch eine Änderu...
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Aktuelle Veranstaltungen der KGSt

 2. -4. März 2020 in Mainz - Seminar Peer Review in der kommunalen Rechnungsprüfung: Zertifizierungsseminar

 Unter einem Peer Review wird die Evaluation eines Prüfungsvorgangs durch einen erfahrenen und unabhängigen, in der Regel externen Prüfer („Peer“) verstanden. Die Evaluation der Rechnungsprüfung, die vom Peer durchgeführt wird, kann sich auf die Organisationseinheit Rechnungsprüfung der Kommunalverwaltung (Fachbereich, Amt, Abt. etc.) oder auf die Tätigkeit einer Prüferperson der kommunalen Rechnungsprüfung beziehen – je nach Auftrag. Der Auftrag wird von der Leitung der kommunalen Rechnungsprüfung erteilt.

Peer Review ist ein wichtiges Mittel der Qualitätssicherung. Mit einem Peer Review soll festgestellt werden, ob – gemessen an einem vorgegebenen Normsystem – die Prüfungsziele und die mit den Prüfungen angestrebten Wirkungen erreicht werden bzw. worden sind.

Das Instrument „Peer Review“ kann in verschiedenen Erscheinungsformen angewandt werden – insbesondere auch zur Selbstbewertung einer Rechnungs-prüfung.

Das Seminar ist als Ausbildungs-veranstaltung für den Peer konzipiert und schließt mit einem Multiple-Choice-Test ab. Das Zertifikat ist in seiner Gültigkeit auf 3 Jahre begrenzt. 

 Informationen dazu finden Sie hier.

2. - 6. März 2020 in Bonn - Seminar Controlling Compact!

Der Lehrgang "Controlling Compact" hat den Aufbau einer grundlegenden Methodenkompetenz zum Ziel. Die Wissensvermittlung erfolgt u.a. im Rahmen eines Planspiels (Kommune Eulenschlößchen).

Über 5 Lehrgangstage hinweg wird ein kommunales Controlling-Konzept für eine Beispielkommune aufgebaut. Dabei werden bewährte Instrumente wie die Budgetierung, die Kosten- und Leistungsrechnung und der Aufbau eines Berichtswesens berücksichtigt.

Ebenso angewendet und vermittelt werden Kenntnisse des Risikomanagements und des Risikocontrollings. 

Hier geht es zur Anmeldung.

Ansprechpartner

Bertelsmann Stiftung